5 Lügen über mich

1. Lüge: Ich bin eine wortgewandte Texterin.

Wahrheit: Ich googele Synonyme, um meine Texte abwechslungsreicher zu gestalten. Soeben habe ich auch das Wort „googeln“ gegoogelt. Es wird tatsächlich so geschrieben.

 

 2. Lüge: In der Mutterrolle gehe ich voll auf.

Wahrheit: In der Mutterrolle gehe ich voll ein. Das liegt vor allem am dominierenden Leitbild einer vorbildlichen Mutter. Ich bin weder eine kreative Bastlerin, noch kann ich mir das Fluchen abgewöhnen. Dafür dürfen meine Kinder selbst denken und für ihr dreckiges Lachen mache ich mich gerne zum Horst.

 

 3. Lüge: Ich bin naturverbunden und liebe die Bewegung an der frischen Luft.

 Wahrheit: Ich habe Heuschnupfen und werde ständig von Mücken attackiert. Wenn es nach mir ginge, würde ich außerdem viel mehr schlafen.

 4. Lüge: Ich finde, dass jeder so sein darf, wie er ist. Für die Harmonie haben gegenseitiger Respekt und Wertschätzung bei mir oberste Priorität.

Wahrheit: AfD Sympathisanten Manche Leute machen mich so wütend, dass ich in Tagträumen versinke. In diesen Träumen stopfe ich diesen Leuten Socken in den Mund, die davor 3 Wochen lang von fusspilzigen, schwitzenden Männern getragen wurden. Ich arbeite wirklich hart an der Philosophie, dass jeder okay ist, wie er ist. Es klappt nur nicht immer.

 

2 Replies to “5 Lügen über mich

  1. WOW..einfach unglaublich wie sie mir aus der Seele sprechen
    Expliziert auf das negativ Beispiel vom „Guten Samarita“ bezogen, empfinde ich stellenweise sogar eine gewisse Ohnmacht und Depression. Ich meine wenn man sich bewusst wird wie viel Scheiße gerade auf der Welt passiert und wie wenig uns (mit uns meine ich die Deutschen bzw. mein Umfeld) das interessiert, verfalle ich zum teil auch in eine Art Hasstirade. Wenn ich mir über einzelne Themen/Probleme Gedanken machen, sei es: Trump, IS, Flüchtlingskrise, Klimaerwärmung, Bildungssystem, Zukunft der EU usw. komme ich nie auf einen Lösungsweg geschweige den Lösung und das macht mich umso mehr wütender !

    Vielleicht liegt dieses emotionale Problem auch an meinen zarten 21 jahren 😀 und meiner negativen Haltung der Menschheit gegenüber..

    aber, um jetzt auf meine Frage zu kommen glauben sie es gibt noch Hoffnung für dieses beziehungsweise für die nächste Generation ?

    ps. ich bin leider nicht so Text Gewand wie sie es vermutlich gewohnt sind, aber ich hoffe trotzdem auf eine Reaktion 😉

    1. Hallo Luka,

      mensch, ich war so lang nicht mehr auf meinem Blog unterwegs, entschuldige bitte die späte Antwort, die vielleicht auch noch unbefriedigend ausfällt.
      Ich habe nämlich selbst keine Ahnung. Ich dachte, ich würde durch ein Soziologie Studium herausfinden, wie die Gesellschaft funktioniert. Besser noch, ich dachte, ich würde lernen, wie man sie wirklich verändern kann. Aber Pustekuchen. Die Gesellschaft macht meistens, was sie will. Manchmal gefällt mir das und manchmal nicht. Was uns bleibt ist, so oft es nur geht, vorbildlich zu handeln. Und das fällt so schwer, wenn wir uns vom Weltekel vereinnahmen lassen, oder?

      Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute und viel Gelassenheit im Umgang mit Menschen, die dich herausfordern.

      Liebe Grüße,

      Jenny

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